Schweinefilet süß sauer aus dem Wok

Süß saure Gerichte verbinden wir vor allem mit asiatischem Essen. Ob die für die chinesische Küche typisch sind, vermag ich nicht zu beurteilen, dass sie prima schmecken sehr wohl.

Süß plus sauer gleich lecker – Stephan Gohmann

Wir benötigen 550 bis 600 g Schweinefilet, ferner eine rote und eine gelbe Paprika. Dann noch 400 g tiefgefrorene Erbsen, 200 g Mungobohnenkeime oder Sojasprossen, 250 g Champignons, ich bevorzuge die braunen, und eine frische Ananas. Für die Marinade mischen wir mit einem Schneebesen zwei Eigelb, einen Teelöffel Salz und je zwei Esslöffel Sojasauce, Wasser und Kartoffelstärke. Das Schweinefilet wird von seiner Silberhaut befreit und in dünne Scheiben geschnitten, von denen wir die größeren zusätzlich noch halbieren, um dann alles mit der Mariande zu vermischen. Bei Zimmertemperatur lassen wir das Fleisch wenigsten eine Stunde marinieren.

Die Marinade vermischen wir mit einem Schneebesen, so dass die Stärke keine Klümpchen bildet.

Dem mit der Mariande gemischten, zerteilten Schweinefilet geben wir wenigstens eine Stunde Zeit, um zu marinieren und auf Zimmertemperatur zu kommen.

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Heringssalat

Hering gehört zu den Lebensmitteln, auf die ich sehr gut verzichten kann. Dennoch mag ich Heringssalat, sofern dieser nicht zu sehr nach Fisch schmeckt und keine Gräten enthält.

Ein Heringsalat nach meinem Geschmack – Stephan Gohmann

Obwohl ich kein Freund von Hering und Industrieprodukten bin, mache ich hier gleich zweimal eine Ausnahme. Wir verwenden Hering und den auch noch in Form eines industriell gefertigten Heringtopfes. Allerdings hat das einen ganz simplen Grund. Die Heringsfilets darin sind absolut grätenfrei, sehr zart und die Sahnesauce lässt sich gleich mit verwenden.

Diese Sahne-Heringsfilets (Nordholmer Friesentopf von Aldi Nord) sind unsere Ausgangsbasis. Wir benötigen zwei Schälchen.
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Fruchtiges Möhren-Zuckererbsengemüse

Möhren oder Erbsen, in Wasser mit Brühe und Salz gegart, schmecken zu vielen Gerichten. Man kann dieses Gemüse aber auch mit etwas mehr Pfiff zubereiten. Schließlich will das Auge auch seinen Teil.

Augenschmaus und Gaumenfreude – Stephan Gohmann

Wenn die Zeit es erlaubt, bringe ich gerne mal ein wenig Abwechslung in unseren Menüplan. Da mag nun der eine oder andere vermuten, meine Familie könne nicht kochen. Nein, einfach nur, weil es Spass macht Neues auszuprobieren. Diesmal hatte ich Vitelotte, eine blauviolette Kartoffel, bei einem Discounter entdeckt und spontan mitgenommen. Ich kannte die zwar vom Namen her, probiert hatte ich diese festkochende Sorte aber noch nie. Als Gemüse stellte ich mir dazu irgendetwas Farbiges vor. Möhren, am Stück gegart zum Beispiel. In den Tiefen des Internets entdeckte ich ein Rezept, wo sie mit Zuckerebsen, Orangensaft, Honig und Chili zubereitet wurden. Das wollte ich leicht modifiziert einmal ausprobieren.

Möhren, Zuckererbsen, Mungobohnenkeime und selbst gepresster Orangensaft, so lautet die Zutatenliste. Außerdem braucht man noch Chiliflocken, des weiteren eine halbe Limette, sowie Pfeffer, Salz und Stevia. „Fruchtiges Möhren-Zuckererbsengemüse“ weiterlesen

Kohlendioxid durch Gärung

Eine Kohlendioxidzugabe ist für optimalen Pflanzenwuchs wichtig, aber auch teuer. Mittels Gärungskohlensäure kann man zumindest kleinere Pflanzenaquarien preiswert mit diesem unentbehrlichen Nährstoff versorgen.

Gärungskohlensäure, sogar für anspruchsvolle Pflanzenarten – Stephan Gohmann

Man benötigt schon recht viele Fische, um über deren Atmung ein dicht bepflanztes und gut beleuchtetes Aquarium hinreichend mit Kohlendioxid zu versorgen. Ist das Aquarium größenmäßig eher im unteren Bereich angesiedelt, mehr als 200 Liter sollten es keinesfalls sein, dann muss man nicht unbedingt in teure Technik investieren, es geht auch preiswerter. Insbesondere für Anfänger ist das wichtig zu wissen, würden die doch ansonsten wegen der Kosten möglicherweise gar nicht erst in dieses tolle Hobby einsteigen.

Eine gute Kohlendioxidversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die Pflege eines Pflanzenaquariums. Sogar sehr anspruchsvolle Pflanzen wie diese Ammannia praetermissa lassen sich damit versorgen.

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Cryptocoryne wendtii „flamingo“

Dieser Wasserkelch soll 10 cm hoch werden, rosa gefärbt sein und sehr langsam wachsen. Außerdem brauche er viel Licht. Hier meine Erfahrungen mit dieser Pflanze.

Einer Laune der Natur, der Flamingo Wasserkelch – Stephan Gohmann

Cryptocoryne wendtii ist wahrlich nichts neues, diese Pflanze kennen wir Aquarianer seit Jahrzehnten. Es gibt sie in Grün oder Braun sowie einigen weiteren Frabvarianten. Hier geht es um die Sorte „Flamingo“, die von der Firma Dennerle angeboten und ausschließlich über Meristemvermehrung kultiviert in den Handel gebracht wird. Man erhält sie somit nur in den kleinen Kunststoffdosen, wo sie trocken, das heißt nicht unter Wasser, in einem durchsichtigen Gel wachsen.

Cryptocoryne spec. „flamingo“ im Meristemdöschen. Die Blätter sehen teilweise wie gedreht aus. Die Farbe ist anfangs fast pink, wenn die Dosen bereits länger im Laden gestanden haben, tendieren sie nach braungrün.
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Filetspieße mit Orangensalat und Avocado-Venaigrette

Für dieses Gericht benötigen wir etwas Zeit zum Marinieren sowie einen Kugelgrill für direktes und indirektes Grillen. Gemeinsam mit dem fruchtigen Orangensalat entsteht so eine sehr leckere Geschmackskomposition.

Filetspieße auf fruchtige Art – Stephan Gohmann

Das Rezept für den Salat fand ich in der Zeitschrift „Schrot und Korn“, dort allerdings kombiniert mit in Avocado gebackenen Speigeleiern. Die Eier sind in meinen Augen allerdings alles andere als eine Offenbarung, da musste also was anderes her, etwas das mit dieser Beilage harmoniert.

Der Salat ist schon rein optisch ein Genuss, aber was isst man dazu? „Filetspieße mit Orangensalat und Avocado-Venaigrette“ weiterlesen

Das wilde Schneeglöckchen

Es liegt noch Schnee und wer schaut bereits daraus hervor? Richtig, das Schneeglöckchen. Es gehört zu den allerersten Frühlingsboten, ist aber wenig spektakulär, es sei denn, es tritt in Massen auf.

Vom unscheinbaren Entlein zum weißen Schwan – Stephan Gohmann

Jeder kennt es und in vielen Gärten hat es ein Zuhause gefunden. Dennoch ist sein Erscheinungsbild eher bescheiden, wächst es doch gerne im Schatten, beispielsweise unter Gehölzen und lässt dort seine weißen Blüten leuchten.

Reinweiß ist die Blüte des Schneeglöckchens nicht, doch das dürfte nur wenigen auffallen.

Farblich setzen andere Frühblüher deutlich mehr Akzente. „Das wilde Schneeglöckchen“ weiterlesen

Schweinefilet mit Mango, Limette und Curry im Wok

Mit Schweinefilet lassen sich viele wunderbare Gerichte kreieren. Auch im Wok habe ich damit schon so mancherlei ausprobiert. Dieses hier zeichnet sich durch seine frische, fruchtige Note aus.

Frisch fruchtiges Schweinefilet aus dem Wok – Stephan Gohmann

Schweinefilet hat einen großen Vorteil. Es ist eigentlich immer überall verfügbar und ergibt bei guter Zubereitung ein recht zartes Fleisch. Dennoch kann man auch hier das Ganze noch etwas toppen, indem man sich beispielsweise Filet vom Iberico Schwein gönnt. Das ist dann allerdings nicht mehr an jeder Ecke zu haben. Für dieses Wokgericht reicht aber auch ein ganz normales Schweinefilet aus. Für vier bis fünf Personen sollten es gute 600 g sein. Wir tupfen es trocken, befreien es von den Sehnen und schneiden es in etwa 5 mm starke Scheiben.

Hier die Zutaten für die Marinade des Schweinefilets auf einen Blick. „Schweinefilet mit Mango, Limette und Curry im Wok“ weiterlesen

Seelachs vom Gasgrill

Wenigstens einmal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch kommen, so die Empfehlung von Ernährungsberatern. Versucht man dann aber herauszufinden, welche Arten nicht überfischt sind, bleibt außer Karpfen oder Forelle kaum etwas übrig. Somit muss man einen Kompromiss schließen, der so aussehen könnte, dass man bisweilen seiner Gesundheit und dazwischen den Fischbeständen etwas Gutes tut.

Seelachs mit einer Prise schlechtem Gewissen – Stephan Gohmann

Der Seelachs ist trotz seines Namens gar kein Lachs, er gehört zu den Dorschen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, und die sind noch gar nicht so lange her, da durfte man ihn aufgrund stabiler Bestände bedenkenlos verzehren. Inzwischen scheint sich das gewandelt zu haben, da ich aber Hering lediglich als Salat für genießbar halte und auch nicht ständig nur Karpfen oder Forelle essen möchte, gönne ich mir und meiner Familie hin und wieder mal etwas Seelachsfilet. Für drei Personen dürfen es gute 800 g sein, wenn möglich drei kleinere Filets, große muss man sinnvoll aufteilen. Die Gräten sitzen im vorderen Bereich, also niemandem nur solche Stücke zuteilen. Wir besorgen uns frischen Fisch vom Fischhändler unseres Vertrauens. Seelachs soll übrigens von Dezember bis Januar am besten schmecken, aufgefallen ist mir das allerdings noch nicht.

Die Zubereitung ist wirklich einfach. Wir brauchen drei ausreichend lange Stücke Alufolie. Der Fisch muss in der Länge jeweils draufpassen, die Folie sollte an beiden Seiten ruhig zehn Zentimeter überstehen. Die Filets mit Haushaltsapier trocken tupfen, danach auf beiden Seiten salzen und pfeffern. Wir schneiden von einem Stück Kräuterbutter dünne Scheiben und legen drei bis vier auf die Alufolie und die Filets darüber. Nicht zu viel Kräuterbutter verwenden, sonst läuft die in den Grill. Der Fisch muss nicht darin schwimmen. Ich persönlich mag es sogar recht gerne, wenn nur ganz wenig Kräuterbutter benutzt wird und das Filet von unten ganz leicht anbrennt. Meine Familie steht da weniger drauf.

Man legt den Fisch zunächst an den Rand der Alufolie, um in der Mitte Platz für die Kräuterbutter zu haben. Danach kommen die Filets auf die Butterstücke. „Seelachs vom Gasgrill“ weiterlesen

Joghurt selber machen

Im Handel findet man seit Jahren probiotische Joghurts. Allerdings ist deren Nutzen durchaus umstritten. Ein leckerer Naturjoghurt enthält möglicherweise sogar mehr Bakterienkulturen, schmeckt ebenso gut und lässt sich recht einfach selbst herstellen. Selbst der erforderliche Joghurtzubereiter kostet nicht die Welt.

Wir machen unseren eigenen Joghurt – Stephan Gohmann

Wie entsteht überhaupt so ein Joghurt? Man nimmt ganz normale Milch und gibt bestimmte Bakterienstämme hinzu. Diese vergären den in der Milch enthaltenen Milchzucker zu Milchsäure. Dabei wird die Milch dickflüssig und wir erhalten Joghurt. Es gibt Bakterienstämme, die erzeugen einen milden Joghurt, andere einen eher sauren. Ich besorgte mir in einem BioMarkt Joghurtkulturen der Firma A. Vogel. Diese enthalten in gefriergetrockneter Form, eingeschweißt in drei Portionsbeutel die beiden Arten Streptococcus thermophilus und Lactobacillus delbrückii subsp. bulgaricus. Letzterer sorgt dafür, dass ein relativ saurer Joghurt entsteht. Enthalten die Kulturen Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidum resultiert daraus ein milder Joghurt, heißt es.

Wir benötigen zur Joghurtherstellung die erwähnten Kulturen, ferner einen Liter Milch, Magermilchpulver, ein Thermometer, einen Schneebesen, ein Litermaß und einen ausreichend großen Topf. Außerdem muss der Joghurt 6-8 Stunden bei etwa 45°C reifen, das geschieht zum Beispiel in einem Joghurtzubereiter. „Joghurt selber machen“ weiterlesen